Über mich

Antje Berheide

Antje Berheide, Rom 2012
Foto: ©Jürgen Bauer

[In English] Als Meereskünstlerin entdecke, sammle und fotografiere ich die Schönheiten, die das Meer ans Ufer spült: Muscheln, Steine, Glasstückchen, Kuriositäten. Aus diesen Fundstücken lege ich wundersame Landschaften, die den Betrachter zu eigenen Seelenwanderungen einladen.

 

Über Meereskunst

Das Entdecken schöner Dinge ist mein Ur-Instinkt, und das Suchen und Sammeln am Strand ist für mich eine Meditation. Es macht mich glücklich und ich versinke vollkommen darin. Gleichzeitig symbolisiert es für mich das Leben an sich: Das Leben ist wie der Strand, übervoll mit schönen Dingen, die man nur aufzuheben braucht. Jeder Mensch sieht die Welt mit anderen Augen. Deshalb ist für jeden ein anderer Stein, eine andere Muschel etwas ganz Besonderes. Das merke ich auch an den Reaktionen von Besuchern meiner Ausstellungen: Jeder entdeckt etwas anderes in meiner Sammlung, aber jeder wird davon berührt. Und das wiederum berührt mich.

Wenn ich am Strand bin und sammle, beobachten mich Menschen und reagieren auf mich. Kinder fragen mich, was ich mache, und schauen, was ich gesammelt habe. Erwachsene „helfen mir suchen“ und reichen mir wortlos, was sie selbst gefunden haben. Das Sammeln schafft somit eine Verbindung, eine andere Art der Kommunikation, besonders in Ländern, in denen ich die Sprache nicht oder nicht gut spreche. In Italien hat mir ein Fischer ein Seepferdchen geschenkt und einen Seestern.

Mit meinen Bildern und Ausstellungen möchte ich für andere die Schönheit sichtbar machen, die sowieso schon da ist. Ich gebe ihr nur einen Rahmen. Als Dankeschön erzählen mir die Besucher Geschichten, die Ihnen beim Betrachten der Bilder und Installationen einfallen: Assoziationen, Erinnerungen, Erlebnisse. Was mich besonders freut, ist die Erfahrung: Jeder fühlt sich berührt, jeder hat einen persönlichen Bezug zu meinen Muschellandschaften, und immer einen positiven – die Erinnerung an Urlaub, Meer, Kindheit oder Menschen, die auch sammeln.

Ich finde, Kunst darf heute, ja sollte sogar, wieder schön sein. Es ist viel wichtiger, das Schöne hervorzuheben, als das Hässliche anzuprangern. Davon haben wir woanders schon genug. Wenn wir das Schöne sehen und bewahren, in der Welt und in den Menschen, gibt es Hoffnung auf Frieden und Zukunft.

Kontakt

Antje Berheide, kontakt@antjeberheide.de, +49-175-9354820

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